Erbschaftsteuerliche Gestaltungen

Die Frage der Erb­schaft­steuer ist bei der Pla­nung von Erb­schaft und Schen­kun­gen eine ganz zen­trale. Denn schließ­lich bie­tet gerade das Erb­schaft­steu­er­recht die Mög­lich­keit, durch geschickte Gestal­tung Erb­schaft­steu­ern weit­ge­hend zu ver­mei­den. Aber unser Motto ist: Nicht nur nach Steu­ern steu­ern. – Und dies gilt auch für die Erb­schaft­steuer.

Eine ganz beson­dere Her­aus­for­de­rung ist die erb­schaft­steu­er­li­che Pla­nung und Gestal­tung im Hin­blick auf die Unter­neh­mens­nach­folge: Eine unent­gelt­li­che Unter­neh­mens­nach­folge – Schen­kung oder Erb­schaft – inner­halb der Fami­lie kann einen hohen Betrag an Erb­schaft­steuer kos­ten oder aber unter Umstän­den sogar völ­lig erb­schaft­steu­er­frei ablau­fen. Wenn Sie Ihre Unter­neh­mens­nach­folge inner­halb der Fami­lie regeln wol­len, ohne dass Ihr Nach­fol­ger Erb­schaft­steuer zu zah­len hat, müs­sen Sie früh­zei­tig – meh­rere Jahre vor dem geplan­ten Über­ga­be­ter­min – die erb­schaft­steu­er­li­che Situa­tion ana­ly­sie­ren, die Gestal­tung pla­nen und die geplan­ten Maß­nah­men sys­te­ma­tisch und kon­se­quent umset­zen. Damit Ihr Nach­fol­ger sei­nen neuen Her­aus­for­de­run­gen ohne die Sorge um even­tu­ell zu zah­lende Erb­schaft­steuer, mit freien finan­zi­el­len Mit­teln über­neh­men kann.

Aber auch bei der pri­va­ten Ver­mö­gens­nach­folge stel­len sich erb­schaft­steu­er­li­che Her­aus­for­de­run­gen. Es lohnt sich, diese früh­zei­tig zu über­prü­fen und zu ent­schei­den wel­che Maß­nah­men Sie tref­fen wol­len, um die Steu­er­be­las­tung zu mini­mie­ren.

Nach dem neuen Erb­schaft­steu­er­recht stellt eine eigen­ge­nutzte Immo­bi­lie im Ver­mö­gen ganz beson­dere Anfor­de­run­gen an die Schen­kungs– und Erb­schafts­pla­nung. Denn geschickte Gestal­tung bie­tet hier die Mög­lich­keit, die Besteue­rung voll­stän­dig zu ver­mei­den, ins­be­son­dere bei Erb­schaft durch den Ehe­gat­ten.

Ganz beson­ders her­aus­for­dernd ist die Gestal­tung des Tes­ta­ments für nicht ver­hei­ra­tete und nicht ver­part­nerte Lebens­part­ner. Denn diese wer­den erb­schaft­steu­er­lich wie fremde Dritte behan­delt, so dass eine gra­vie­rende Erb­schaft­steu­er­be­las­tung ent­ste­hen kann. Hier kann nur früh­zei­tige und geschickte Gestal­tung zu Leb­zei­ten Abhilfe schaf­fen.