Beratungsprotokolle – Ziel verfehlt!

Seit ca. zwei Jahren sind Beratungsprotokolle über Anlageberatungen gesetzlich vorgeschrieben. Doch in 20 % der Fälle hätten die Geldinstitute ihren Kunden ein Beratungsprotokoll nicht ausgehändigt, wie Verbraucherschützer feststellen. Testkäufe haben außerdem ergeben, dass kein einziges Protokoll die notwendigen Angaben über Vermögensverhältnisse, Anlage, Ziele und Risikobereitschaft der Verbraucher vollständig darstellt.

Finanzieller Verbraucherschutz wird verbessert! – Ist das die Lösung?

1,5 Millionen Euro zusätzlich will die Bundesregierung der Zeitschrift Finanztest zur Verfügung stellen, um mehr Finanzprodukte zu prüfen und zu analysieren. Und bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, BaFin, soll ein 12-köpfiger Verbraucher-Beirat angesiedelt werden. – Aber können diese Maßnahmen tatsächlich zu mehr Sicherheit für den Verbraucher führen? Meine Antwort ist: 2 x Nein!

Keine Kontoführungsgebühren für Darlehen

Bereits im Juni 2011 hat der BGH entschieden, dass Kreditinstitute für Darlehen keine Kontoführungsgebühr verlangen dürfen (Az. XI ZR 388/10). Begründung: die Führung des Kreditkontos liegt allein im Interesse der Bank. Die

Kreditbearbeitungsgebühren der Banken sind unzulässig

In mehreren Verfahren klagte die Schutzgemeinschaft für Bankkunden gegen Banken und Sparkassen wegen der üblicherweise berechneten Bearbeitungsgebühren für Kredite. Nachdem im Februar 2010 das

Prominente haften für Werbeaussagen

Häufig lassen sich Prominente aus Politik, Sport, Kultur und anderen Bereichen dafür bezahlen, dass sie für bestimmte Kapitalanlageprodukte werben. Ihr Image und ihr Renommee werden dazu benutzt, dem uninformierten Anleger oftmals zweifelhafte Produkte anzudienen.

Vermittler müssen Provisionen offenlegen

Vermittler von Anlageprodukten, z. B. offenen Investmentfonds oder geschlossenen Fonds im grauen Kapitalmarkt, erhalten üblicherweise vom Produktgeber Provisionen. Bei Investmentfonds sind dies die Ausgabeaufschläge, daneben aber auch noch jährliche Bestandsprovisionen.

Die eigene Altersvorsorge optimal gestalten

Zu diesem Thema hat am gestrigen 28. September die Unternehmensberaterin und Vermögensplanerin Monika Lambrecht beim Mühlheimer Unternehmerinnen-Netzwerk ProfessioNet e.V. einen Vortrag gehalten. – Das Interesse der Teilnehmerinnen war groß. Denn: jede der anwesenden Unternehmerinnen weiß, dass Sie etwas für Ihre Altersvorsorge tun muss. Wie man jedoch die Altersvorsorge plant und welche Produkte man dafür einsetzen […]

Diskretes Vermögen in der Schweiz – Sinn oder Unsinn von Steuerhinterziehung

Diskretes Vermögen, katholische Gelder, Schwarzgeld – all das sind dezente Umschreibungen für nicht versteuertes Einkommen. Und: Einkommen nicht zu versteuern – egal wie weit verbreitet dies sein mag – ist Steuerhinterziehung. Und Steuerhinterziehung ist ein Straftatbestand.